gisela oberbeck edition go

 

topos vivendi

kleine Fundobjekte und Papierschnitte werden zur Quelle eines raumgreifenden Kosmos´. Topos vivendi ist eine poetische Wanderung durch wechselnde Schatten- landschaften.

 "... da ist ein Ding, das alles unterbricht, wozu die Dinge sich verstanden hatten,

denn, da es wurde, siehe: war es nicht".

R. M. Rilke

In Zusammenarbeit mit dem Musiker

Pit Holzapfel

 https://www.youtube.com/watch?v=f7F3362lUds

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Zeichnung und Schnitt sind die Quellen meiner Arbeit.

 

Ich benutze das Messer als graphisches Werkzeug, setze bewußt den Charkter des Messers als Linie ein.

Das Trennende eröffnet neue Gestaltungsmöglichkeiten.

Meine Arbeiten haben viel

mit Linien, Flächen und Raum zu tun:

mit der Trennung zwischen Hell und Dunkel,

zwischen Luft und Material.

 

Beim Schneiden gefällt mir, dass es etwas ganz Klares hat. Auch wenn ich einen Schnitt verkehrt setze, muss ich weitermachen, ich kann ihn nicht rückgängig machen. Dieses bewusste Handeln, dieses Endgültige gefällt mir.

 

In vielen meiner künstlerischen Projekte steht zunächst die Begegnung mit dem Menschen, mit der Natur. Daraus entwickelt sich oft eine Geschichte, die auf einer anderen Ebene Raum in der künstlerischen Form findet: als Schattenbild, als Künstlerbuch, als Graphik, als Papierschnitt. Linie,Schnitt und die daraus resultierende Flächen sind dabei die vorrangigen Ausdrucksformen.

 

 

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Schattengarten/ shadowgarden

Unter diesem Thema entwickelte gisela oberbeck seit 2009 eine Serie von Papierschnittleporellos, die sich mit Pflanzen, dem Wesen der Natur und der Vergänglichkeit beschäftigen. Die Arbeiten wollen auf poetische Weise auf das Verhältnis Mensch-Natur in unterschiedlichen Facetten hinweisen.

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