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Papierschnitte

die große Welle 250x170cm die große Welle 250x170cm

Nach dem goßen Tsunami in Japan schrieben sich die japanische Künstlerin Yumiko Tanno und go e-mails über die Situation in Japan. In diesen mails war auch immer die Frage präsent: "was kann ein Künstler in einer solchen Situation tun?".                        

 Neben der Unterstützung und Gestaltung von Benefizveranstaltungen wurden auch andere Möglichkeiten besprochen.                                        In der Auseinandersetzung mit diesem Thema entstand die Arbeit "die große Welle" nach dem Holzschnitt von Hiroshige. Ausschnitte der Korrespondenz mit Yumiko Tanno wurden in dieser Arbeit integriert. Im Rahmen der Ausstellung "aus Papier schöpfen" wird diese Arbeit im Münchner Gasteig bis 30. Juni gezeigt.

Münchner Stadtbibliothek im Gasteig

Mo-Fr 10-19 Uhr

Sa      11-16 Uhr

 

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NYC - Ausschnitt, 280 cm x 52 cm NYC - Ausschnitt, 280 cm x 52 cm

Aus der Serie: Schatten sammeln" , New York City I, 2010

collecting shadows in NYC, 2010

 

 

 

 

 

 

 

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ROMA mi AMOR ROMA mi AMOR

ROMA, Papierschnitt in Karton (300g), 280 cm x 35 cm, plus Kassette mit 3 objects trouvés, 2011, Umschlag und Schuber bemalt

 

Collecting shadows in ROMA, papercut, 2011

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„Schatten sammeln“ - Epitaph I, II und III    

27.01.11 - 27.02.11

 

Die Münchner Künstlerin Gisela Oberbeck hat 2010 in Auschwitz und

im Dachauer Kräutergarten Schatten »gesammelt«

und diese in Papierschnitte umgesetzt.

Dieser Arbeitsprozess ist eine Form von Trauerarbeit,

in der die Beziehung zwischen Licht und Schatten

ständig gegenwärtig ist.

 

 Link 

aus der Serie "Schatten sammeln", 

A I

Schatten sammeln in Auschwitz

Kräutergarten Dachau 2010 Kräutergarten Dachau 2010

Epitaph I, II und III

 

im April 2010 realisierte go eine Arbeit zu der Reihe "Schatten sammeln" in den Lagern    A I+ A II in Auschwitz.

 

Im Juli 2010 wurde von go ein Papierschnittbuch zu der Reihe "Schatten sammeln" im

Kräutergarten in Dachau erstellt (ein Gewächshaus, in dem Lagerinsassen Zwangsarbeit verrichteten und das heute dem Verfall anheim gegeben ist).

 

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gestörtes Paradies gestörtes Paradies

Schattengärten                                                                                                                                 an dieser Serie von Papierschnitten arbeitet go seit Juni 2008

nachdem der Engel den Menschen aus dem Paradies verwiesen hat fand er das Paradies in einem gestörten Zustand vor. Der Mensch fehlte als Teil des Ganzen.

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Aus der Serie "Schatten sammeln":

 

Leporello (geschlossenes Format 20x50).

Algen: 70% unseres Sauerstoffs weltweit wird von Algen geliefert

 

"transgene Arten verdrängen heimische Arten"

Leporello 13x18cm (geschlossenes Format), einseitig bemalt.


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der gefrorenen Garten Eden der gefrorenen Garten Eden

Ein gefrorener Garten Eden im ewigen Eis Norwegens in Spitzbergen.

Die dort gelagerten Pflanzensamen sollen ermöglichen nach Umweltkatastrophen usw.

neue Pflanzen zu ziehen.

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Gärten stehen für das Motiv des immer Wiederkehrenden. Die Schatten entsprechen dem Gedächtnis, der Erinnerung der Pflanzen.

 

In einer Zeit der Instabilität, der Unsicherheit  stehen die Planzen und der regelmäßige Rhythmus  des Wachsens für eine übergeordnete Kontinuität des Lebens.

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gleichzeitig wird die Diversität von Pflanzen immer weiter reduziert, sowohl in der Optik wie im Geschmack werden Pflanzen uni-formiert. Die Folge des Artenschwunds ist ein veröden der Landschaften, vieles wird gleichförmig.

Portugiesische Impressionen, Papierschnittleporello 13x 20cm, Unikat, 2008

in der Sammlung P. Zitzmann

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Papierschnitte/ Weißschnitte

 

Serie I   "Weiße Schatten ", Pflanzen

 

 

Pflanzen, Relief, herausgelöst, empfindlich, stabil, nur an einem Punkt hängend,

Stille, Ruhe. Bewegung des Schattens durch veränderten Lichteinfall. Die dunkle Farbe früherer Schnitte wird jetzt als immaterieller Schattenkontrast wahrnehmbar.

 

Seit 2005 beschäftigt sich go mit Papierschnitten als eigenständige Bildsprache. Der Schatten spielt in diesen Papierreliefs eine wichtige Rolle. Die ersten Serien, Pflanzenmotive und frei geometrische Formen, sind in Kupferdruckpapier und Karton geschnitten.

Serie I -  Pflanzenschnitte

 

 

siehe auch unter Galerie und Ausstellungen

 

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Es kommt auf die Wahrnehmung des nicht mehr Wahrnehmbaren an

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Projekt "leere Arche"

100 Papierschnitte von bedrohten und

ausgestorbenen Pflanzen

(in Zusammenarbeit mit dem Botanischen Garten München)

 

 

 

 

Jeden Tag sterben ca. 100 Pflanzen aus.

Stellvertretend für diese Pflanzen befasst sich ein Aspekt des Projekts "leere Arche"

mit ausgestorbenen und vom aussterben bedrohte Pflanzen in Bayern und Deutschland.

Informationen erhält go in Zusammenarbeit mit dem Botanischen Garten, München.

Im Herbarium entstanden und enstehen 100 Zeichnungen, die später im Atelier in Papierschnitte umgesetzt wurden. Diese Schnitte erinnern-

erinnern an verloren gegangenes. Eine Installation der Arbeiten ist in Planung.

 

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Die auf der Rote Liste stehenden Pflanzen werden von go im Herbarium recherchiert, etwa in gleichem Format zeichnerisch übertragen, dann mit dem Messer ausgeschnitten. Die Pflanzenschnitte sind mit dem Papierfeld verbunden, es gibt den äußeren Rahmen, die haltende Form.

 

 

:: "Assemblages in Weiß"

 

 

eine Ausstellung in der Galerie "KUNST an der TREPPE" Mai - Juni 2006 in der U-Bahn Giselastraße, München.

 

eine Zusammenstellung von Weißschnitten:

Hand, Kopf, Vögel, Stele, ein Weg aus Händen, abstrakten Formen, einem Farbband aus gebrauchtem Geschenkpapier und einem Gedicht von Rose Ausländer.

Diese Elemente erbgeben in ihrer Abfolge ein erzählerische Bildfolge. Für die Passanten auf der Rolltreppe ein Moment der Verzauberung  in eine andere Welt.

 

 

 

 

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Leporello zu einem Gedicht von Rumi

aus der Serie "Weißbücher", Unikat, 2008

Heraklit "Panta Rhe -  alles fließt, alles ist in Bewegung"

Typographie, Handsatz :Chr. Schwarztrauber

Papierschnitt: go, original geschnitten

Auflage 120 Exemplare

 

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"Windgesänge", Papierschnitte und ein Gedicht von Dylan Thomas

 

 

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Dire que si longtemps

l´homme à fait peur à l´homme

et fait peur aux oiseaux qu´il

portait dans sa tete.

 

Paul Eluard